Pocketgarten Poensgenstraße

Schülerinnen und Schüler der Schalker Regenbogenschule gärtnern gemeinsam auf ihrem Gemüseacker!

Heute trafen sich Schülerinnen der Schalker Regenbogenschule zur 2. Gemüse-Pflanzung im Pocketgarten an der Poensgenstraße in Schalke.
Dabei wurden sie angeleitet und unterstützt von Carmen Wolff vom Acker e.V. sowie den Lehrer
innen der Schalker Regenbogenschule um Pascal Schampel.
Gepflanzt wurden u.a. Gurken, Tomaten und Zucchini. Aber die Kinder konnten auch schon gemeinsam die ersten Radieschen ernten und den Salat „Rauke“ probieren.
Begeistert waren alle Schülerinnen und Schüler bei der Sache. Die Aufgaben wurden vorher klar verteilt und alle wussten, was zu tun ist. Zur weiteren Hilfe waren auch engagierte Eltern der Schule mit dabei.
Einige Anwohner*innen schauten auf Einladung der Schalker Regenbogenschule vorbei und verfolgten bei Kaffee und Obst gespannt das quirlige Treiben.

Das Projekt „Gemüseackerdemie“ im Pocketgarten Poensgenstraße läuft über mindestens 5 Jahre. Danach hoffen die Verantwortlichen der Schule das Projekt weitestgehend aus eigener Kraft durchführen und damit verstetigen zu können.
Ziel des Projektes ist, dass die Schüler*innen lernen und erleben können, wie Gemüse wächst, gepflegt, geerntet wird und sich auch im stark verdichteten Stadtteil Schalke mit der Natur beschäftigen können.

Finanzielle Unterstützung bekommt die Schalker Regenbogenschule für dieses Projekt durch verschiedene Sponsoren, die Stadt Gelsenkirchen sowie über den Quartiersfonds Schalke im Rahmen der Stadterneuerung.
Folgende Vertreter*innen waren anwesend: Michael Böing, Schalker Apotheke / Manfred Stenzel, Schalke blüht auf e.V. / Natalie Jahn und Stefanie Sehn, Hornbach Baumarkt / Katrin Jeuschnik, Referat Stadtplanung, Stadt Gelsenkirchen / Marco Szymkowiak, Gisela Sichelschmidt, Stadtteilbüro Schalke.

Pocketparks sollen auf der Grundlage eines Beschlusses der politischen Gremien im gesamten Stadtgebiet entstehen. Dafür werden jährlich Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt.
Die Kleinflächen sollen unter Einbeziehung der Nachbarschaft und aktiver Einrichtungen so gestaltet werden, dass sie zur Aufwertung der Wohngegenden beitragen, umweltpolitisch zum Mikroklima beitragen und einen Begegnungspunkt für die Nachbarschaften darstellen. Dafür stellen entweder die Stadt Gelsenkirchen oder private Eigentümer*innen Flächen zur Verfügung.

Foto: Bildrechte Stadtteilbüro Schalke
Reihenfolge von links (Foto mit Aufteilung jeweils links und rechts 4 Personen):
Natalie Jahn, Stefanie Sehn (Hornbach), Pascal Schampel (Schalker Regenbogenschule), Carmen Wolff (Acker e.V.), Astrid Röwekamp (Schulleitung Schalker Regenbogenschule), Michael Böing (Schalker Apotheke), Manfred Stenzel (Schalke blüht auf e.V.). Katrin Jeuschnik, Referat Stadtplanung, Stadt Gelsenkirchen

Stadtteilbüro Schalke, Sichelschmidt, 23.05.2022